Der Jahrestag der abscheulichen Bluttat von Hanau rückt näher. Aus diesem Anlass haben wir der dortigen Initiative eine Spende zukommen lassen.

 

„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben. Es kann wieder geschehen, überall.“ Diese Worte des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi aus seinem 1986 veröffentlichten letzten Buch „Die Untergegangenen und die Geretteten“ beschreiben mit aller Klarheit seit vielen Jahren die Aufgabe, die sich seit dem Jahrtausendverbrechen des Holocaust stellt.

 

WAHL DES MINISTERPRÄSIDENTEN IN THÜRINGEN IST EIN SCHLAG INS GESICHT DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

 

Gerne veröffentlichen wir die Bilder des Internationalen Auschwitz-Komitees zum 90. Geburtstag von Anne Frank.

 

Die Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. unterstützt die Initiative der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. zur Anerkennung von den als „Asoziale“, „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrte“ unter der nationalsozialistischen Herrschaft Verfolgten.

 

Die Lagergemeinschaft Auschwitz hat sich der Intitative angeschlossen, die von der Stadt Frankfurt fordert, einen Platz in der Nähe der ehemaligen Wohnung von Ettie und Peter Gingold nach ihnen zu benennen. Ettie und Peter Gingold zu benennen.

Beide wohnten bis zum Ende ihres Lebens in Frankfurt. Sie gehören zu den Menschen, die sich unter Einsatz ihres Lebens dem Hitlerfaschismus entgegengestellt haben. Damit sind sie ein Vorbild.

Als Sohn jüdischer Eltern und junger Kommunist war Peter Gingold bald nach Beginn der Naziherrschaft zur Flucht gezwungen. Er folgte Ende 1933 seiner Familie ins Exil nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht schlossen sich Peter Gingold und seine Frau Ettie der Widerstandsbewegung Resistance an, um an der Befreiung vom Faschismus mitzuwirken.

Nach 1945 in Frankfurt-Niederrad lebend, engagierten sie sich ihr Leben lang unermüdlich gegen jede Art von Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Neofaschismus.

 

Am 10. März 2017 ist Helmut Morlok im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hat die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim als Architekt geplant und ihren Bau organisiert und geleitet. Dabei hatte er engen Kontakt zu polnischen Freunden und Kollegen.

 

Gerne weisen wir auf den Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau. Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933“ hin.

 

Wir sind sehr traurig, dass wir 2015 einige unserer langjährigen Wegbegleiter verloren haben.

 

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