Edith Erbrich berichtet: Frankfurt – Theresienstadt

Unsere Veranstaltungen am 26. und 27. Januar 2017 zum Holocaust-Gedenktag, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

 

Das Frankfurter Mädchen Edith Bär wurde zu Kriegsende – mit kaum sieben Jahren – genau am  14.  Februar  1945 nach  Theresienstadt deportiert. Sie stand auf der Deportationsliste für den 9. Mai 1945 nach Auschwitz. Einen Tag vor ihrer Deportation dorthin wurde sie befreit und konnte nach Frankfurt zurückkehren.

Theresienstadt  galt  als  „Wartezimmer  des Todes“.  Unter  gleichnamigem  Titel  hat  der Journalist  Peter  Holle  die Lebensgeschichte von  Edith  Erbrich  niedergeschrieben.  Das Buch  ist  im  Neu-Isenburger  Verlag  edition momos erschienen. 50 Jahre hat sie geschwiegen. Im Butzbacher Museum erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte.

Trotz  der  furchtbaren  Erfahrung  sagt  Edith Erbrich  heute:  „Ich  hab’  das  Lachen  nicht verlernt.”

Donnerstag, 26. Januar 2017, 20.00 Uhr
Stadtbibliothek Bad Vilbel, Nidda-Platz 2
Musikalische Begleitung mit Musik aus Theresienstadt: Vassily Dück, Bajan

Freitag, 27. Januar 2017, 19.00 Uhr
Museum der Stadt Butzbach, Färbgasse 16